Schweizerische Südostbahn: Gutes Ergebnis im Geschäftsjahr 2019

Zug der SOB; Quelle: SOB

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) blickt auf ein „positives Jahr 2019“ zurück, obwohl Umsatz und Gewinn zurückgingen.

Die Umsätze verringerten sich gegenüber dem Vorjahr (53,6 Mio. CHF) um knapp 2,1 % auf 52,5 Mio. CHF. Dies hat laut SOB hauptsächlich zwei Gründe: der veränderte Verteilschlüssel des Tarifverbunds Ostwind und der Wegfall der Linie S 81 Herisau – St. Gallen – Wittenbach. Zudem nahm die SOB im Sommer auf ihren touristischen Linien, Voralpen-Express und Ringzug S 4, diverse Streckenarbeiten vor, was ebenfalls zu weniger Verkehrsaufkommen führte. Trotzdem reisten im Berichtsjahr 13,66 Mio. Fahrgäste mit der SOB (Vorjahr: 13,37 Mio.). Der regionale Personenverkehr bezog mit 51,4 Mio. CHF knapp 2,1 Mio. CHF weniger Abgeltungen als im Vorjahr. Der Jahresgewinn lag bei 3,7 Mio. CHF, davon 1,7 Mio. CHF in der Sparte „Regionaler Personenverkehr“ und 2,6 Mio. CHF in der Sparte „Infrastruktur“ und einem Minus von 0,7 Mio. CHF aus nicht abgeltungsberechtigten Sparten. 2018 lag der Gewinn bei 20,8 Mio. CHF auch wegen eines außerordentlichen und einmaligen Ertrags von 13,6 Mio. CHF. (cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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