Thalys: 2020 mit hohem Verlust – Hoffnung auf Comeback

Auch Thalys wurde stark von der Corona-Pandemie betroffen; Foto: Thalys

Die Corona-Krise im Jahr 2020 traf das internationale Zugunternehmen Thalys schwer.

Im Vergleich zu 2019 ist der Umsatz des Unternehmens um 70 % gesunken, er lag bei 165,6 Mio. EUR. Das EBITDA erreichte –78,5 Mio. EUR, das Jahresergebnis liegt bei –137,7 Mio. EUR. Die Zahl der Reisenden lag mit 2,5 Millionen um 70 % unter den von 2019. Parallel hat Thalys knapp 150 Mio. EUR eingespart, so 106 Mio. EUR durch die Reduzierung des Angebots auf 60 % und 42 Mio. EUR durch einen Sparplan. Trotz dieser Einbußen blieb der Cash-Flow zum 31.12.2020 positiv, wird aber voraussichtlich im April 2021 in die Verlustzone rutschen. Deshalb wird Thalys erstmals eine externe Finanzierung in Anspruch nehmen müssen. Denn auch 2021 rechnet Thalys mit „roten Zahlen“. Trotzdem blickt Thalys zuversichtlich in die Zukunft, „in der das Zugfahren als umweltfreundlichste Art des Reisens immer attraktiver wird“. (cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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