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Westbahn-Mutter plant Kapitalerhöhung

Bei der Westbahn-Mutter Rail Holding AG ist eine Kapitalerhöhung mit Anteilsverschiebungen im Gespräch, wie Vorstand Clemens Schneider in einem Interview der "Niederösterreichischen Nachrichten" ankündigte.

Derzeit gehört die Rail Holding zu je 35 % der SNCF und einer Stiftung von Hans-Peter Haselsteiner. 30 % hält die August Holding um Erhard Grossnigg. Aus heutiger Sicht werde nach der Verschiebung keiner der drei Miteigentümer unter 25,1 % fallen und Dr. Haselsteiner "ein bisschen zulegen", aber "keiner an die 50 % haben".

Über die Höhe einer Kapitalerhöhung wollte sich Schneider nicht äußern. Für alle drei operativen Gesellschaften WESTbus, WESTbahn und WESTbox werde die selbstständige Tragfähigkeit angestrebt, weil "Quersubventionieren eine gefährliche Sache" seien. Dieses Jahr soll der Break-Even erreicht werden, so dass es vor allem um genug Eigenkapital für Investitionen gehe.

Laut ÖPNV aktuell 28/13 hatte die Westbahn eine Änderung der Eigentümerstruktur noch vor Kurzem dementiert.  (wkz/ri)

 

Artikel Redaktion Eurailpress
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