S-Bahn Rhein-Ruhr: VRR und Keolis einigen sich - S1 und S4 neu ausgeschrieben

S-Bahn-Züge des VRR im Ruhrgebiet; Quelle: Deutsche Bahn AG/Georg Wagner

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Keolis Deutschland haben eine außergerichtliche Einigung im Streit um die Vergabe der Linien S1 und S4 der S-Bahn Rhein-Ruhr erreicht.

Keolis hat die juristischen Prüfungen bei der Vergabekammer Westfalen sowie beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen beendet, gaben die Unternehmen heute in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt, ohne weitere Details zu nennen. Nahezu zeitgleich haben der VRR und der Zweckverband Nahverkehr Westfalen Lippe (NWL) im EU-Amtsblatt die Ausschreibung der beiden Linien veröffentlicht (TED: 2019/S 238-584002). Inhalt ist der SPNV der S1 Solingen–Dortmund und S4 Unna–Dortmund-Lütgendortmund von Dezember 2021 bis Fahrplanwechsel 2031 (ca. 4,9 Mio. Zug-km p.a.). Die Linien waren 2016 vom VRR der Keolis-Tochter Eurobahn ab 15.12.2019 zugeteilt, dieser Verkehrsvertrag aber am 18.09.2019 gekündigt und per Notvergabe der DB Regio für zwei Jahre übertragen worden. Nach Ablauf der Notvergabe setzt nun die neue Ausschreibung ein. (as/wkz)

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