Auch Go.Rheinland integriert eine Fähre in den Schienenersatzverkehr

(v. li.) Go.Rheinland-Geschäftsführer Norbert Reinkober, Fährbetreiber Michael Birk, Landtagsabgeordnete Jonathan Grunwald; Foto: go.Rheinland GmbH
Das Konzept stellt Go.Rheinland heute (19.05.2026) vor – und wird nun nach SPNV Nord zum zweiten Aufgabenträger, der während der Vollsperrung Rechter Rhein auf eine Schienenersatzfähre setzt (Rail Business vom 12.05.2026). Der Fähranleger in Königswinter (rechtsrheinisch) ist rund 1 km vom Bahnhof entfernt und wird von der Bonner Stadtbahn bedient. In Mehlem (linksrheinisch) liegt der Bahnhof nur wenige Hundert Meter vom Ufer entfernt. Für die Nutzung der Fähre ist ein gültiger Fahrausweis des VRS-Verbundtarifs ausreichend. Dennoch findet die Mobilitätsgarantie NRW keine Anwendung: Wie Go.Rheinland erklärt, kann aufgrund betrieblicher und äußerer Einflüsse wie Niedrig- oder Hochwasser kein verlässlicher Fahrplan im klassischen Sinne gewährleistet werden. (bm)