Die „Wunderline“ Groningen – Leer geht in den Planbetrieb

(v. l. n. r.) Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender DB InfraGo, René Paas (Kommissar des Königs in Groningen), Grant Hendrik Tonne (niedersächsischer Verkehrsminister), Enak Ferlemann (MdB, CDU), Christian Hirte , (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr); DB AG / Manuel Weidt

Nach nunmehr elf Jahren fahren ab dem heutigen Montag (05.10.2026) wieder planmäßig Züge über die Ems.

Ende 2015 rammte ein Schiff die Friesenbrücke bei Leer und beschädigte sie so stark, dass sie abgetragen und durch einen Neubau ersetzt werden musste. Eine neue Dreh- und Hubbrücke wurde gebaut, parallel hat die DB InfraGo den deutschen Streckenabschnitt ertüchtigt. In Bunde und Ihrhove entstanden neue Haltestellen. Auch auf niederländischer Seite wurden umfangreiche Arbeiten ausgeführt (Rail Business 36/26). Betreiber der Linie ist Arriva NL, eingesetzt werden GTW-Triebwagen. Nach den Worten von Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, kommt es jetzt darauf an, „die Wunderline als starke Verbindung zwischen Deutschland und den Niederlanden weiterzuentwickeln“. Die Provinz Groningen, das Land Niedersachsen und Bremen wollen gemeinsam eine Regionalexpresslinie zwischen Groningen und Bremen einführen. Derzeit wird noch in Windschoten zwischen dem RE 6 auf deutscher und der RS 4 auf niederländischer Seite umgestiegen. (cm/bm)

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