Neue Respektkampagne ist heute gestartet

Bei der Kampagnenvorstellung im Berliner Hauptbahnhof waren (ab 2. v. l.) Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, DB-Chefin Evelyn Palla, DB-Konzernbetriebsratvorsitzende Heike Moll, VDV-Präsident Ingo Wortmann, hier eingerahmt von Mitarbeitenden von DB Regio und DB Sicherheit, dabei. Quelle: Deutsche Bahn AG / Florian Gaertner

Bundesverkehrsministerium (BMV), Deutsche Bahn (DB) und Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) haben heute (05.05.2026) ihre Kampagne für mehr Respekt gegenüber Mitarbeitenden im öffentlichen Verkehr vorgestellt.

Dies ist die Umsetzung einer der Maßnahmen des Aktionsplans aus dem Sicherheitsgipfel, der nach der Tötung des Zugbegleiters Serkan Çalar durch einen Fahrgast von DB-Vorstandsvorsitzender Evelyn Palla einberufen wurde. Im Rahmen der bestehenden BMV-(Straßen-)Verkehrssicherheitskampagne und -Respektkampagne „#mehrAchtung“ werden dafür Kampagnenmotive zum Öffentlichen Verkehr ergänzt, die an Bahnhöfen und in Fahrzeugen gezeigt werden – u. a. „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Auch für alle in Uniform.“ Im Zuge des Termins gab die DB bekannt, dass DB Regio schon rund 1.700 Mitarbeitende mit Kundenkontakt mit einer Bodycam ausgestattet hatte, DB Sicherheit rund 170 Mitarbeitende. Bei DB Fernverkehr sollen ab Juli 2026 rund 2.000 Mitarbeitende die freiwillige Bodycam erhalten. Dann sollen auch rund 800 Mitarbeitende an den Bahnhöfen ein solches Gerät erhalten. Im dritten Quartal 2026 sollen Tests mit Audioaufzeichnungen starten. (jgf)
 

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