Bauarbeiten beginnen für Stufe 4 Chemnitz – Limbach

Statt eines ersten Spatenstichs wurde ein altes Stück Geis symbolisch entfernt. Im Bild (v.l.n.r.): Landtagspräsident Alexander Dierks, VMS-Geschäftsführer Mathias Korda, OB Sven Schulze, SMIL-Abteilungsleiter Jörg Huntemann; Foto: VMS/Ester
Alexander Dierks, Präsident des Sächsischen Landtags, Abteilungsleiter Jörg Huntemann in Vertretung von Staatsministerin Regina Kraushaar und der Chemnitzer Oberbürgermeister Sven Schulze gaben am Verkehrsknotenpunkt Falkeplatz den offiziellen Startschuss für die neue 16 km lange Strecke zwischen der Chemnitzer Innenstadt und Limbach-Oberfrohna. Verantwortlich für den Bau, der in mehreren Stufen stattfinden wird und bestehende Streckenabschnitte integriert (Rail Business vom 19.03.2025), sind der Verkehrsbund Mittelsachsen (VMS), die Stadtverwaltung Chemnitz und die Chemnitzer Verkehrs AG (CVAG): Die Fertigstellung ist für Mitte der 2030er Jahre geplant. Die Kosten für die Norderweiterung liegen laut VMS „im mittleren dreistelligen Millionenbereich“: 90 % übernehmen Bund und Sachsen, je 5 % kommen von der Stadt Chemnitz und dem VMS. Rund 16 Mio. EUR Fördermittel hatte das Land Sachsen 2024 zugesagt (Rail Business vom 13.11.2024). Beim Chemnitzer Modell werden Straßen- und Eisenbahnnetz verknüpft, um umsteigefreie Fahrten zwischen Stadt und Region möglich zu machen. Die dem Modell unterliegende Streckenlänge beträgt derzeit 150 km, sie soll im Endausbau auf 350 km wachsen. (bm)