Fertigstellung erst 2034 – Kosten steigen um gut 10 Prozent

Die beiden Bahntunnelröhren mit dem darunter liegenden künftigen Servicetunnel; Grafik: BBT SE
Dies sei das Ergebnis „intensiver“ neuer Planungsarbeiten für die Bahntechnik, hat die BBT SE am 20.10.2026 mitgeteilt. Parallel steigen die Gesamtkosten auf rund 11,7 Mrd. EUR. Bisher war 2032 als Eröffnungstermin genannt worden, die Kosten wurden mit 10,5 Mrd. EUR angegeben. Laut dem Bauherrn BBT SE seien Änderungen an der bahntechnischen Ausrüstung, die bislang auf den Projektstand von 2008 basierte, ein Grund dafür. Die weiterentwickelten technischen und sicherheitsbezogenen Anforderungen müssten erfüllt werden. Weiter soll der Erkundungsstollen künftig als Servicetunnel genutzt werden. So werden viele technische Anlagen in diesen Stollen verlegt, der mittig unterhalb der Bahntunnel verläuft. Im Servicetunnel seien die Anlagen laut BBT SE weniger Störfaktoren (z.B. Staub) ausgesetzt und Wartungsarbeiten könnten mit Fahrzeugen direkt über den Servicetunnel erfolgen, ohne die Eisenbahnröhren zu sperren und den Bahnverkehr zu unterbrechen. Dritter Punkt für die erhöhten Gesamtkosten sei die Inflation. Laut BBT SE würden beim BBT die Erfahrungen des Gotthard-Basistunnels genutzt – es gäbe einen Erfahrungsaustausch auch zu Betriebsthemen. (cm)