„Wir wollen KI im Bahnsektor vorantreiben“

Dr. Nicolas Lange ist seit 2023 Mitglied des Vorstands der Knorr-Bremse AG und verantwortet dort weltweit die Division Systeme für Schienenfahrzeuge. Quelle: Knorr-Bremse

Fünf weitere Jahre an der Spitze von Knorr-Bremse Rail: Vorstandsmitglied Nicolas Lange will die Schienen-Division konsequent weiterentwickeln. Im Interview mit bahn manager spricht er über die strategische Neuausrichtung vom Bremsenspezialisten zum breiten Bahnsystem-Anbieter, die Rolle von Digitalisierung und KI, Chancen durch Zukäufe und Eigenentwicklungen sowie die Erwartungen an Politik und Branche. Zudem erklärt Lange, warum langfristige Finanzierung, europäische Standards und mehr Mut zur technologischen Umsetzung entscheidend für die Zukunft des Schienenverkehrs sind.

Herr Lange, Ihr Vertrag als Rail-Vorstand wurde vorzeitig um fünf Jahre verlängert. Ein großer Vertrauensbeweis. Was bedeutet dieses Vertrauen für Sie?

Nicolas Lange: Ja, ein Vertrauensbeweis, der mich persönlich sehr gefreut hat, der aber vor allem ein Vertrauensbeweis für die gesamte Mannschaft der Schienen-Division ist. Für die Zukunft bedeutet das für mich: Mit weiteren fünf Jahren haben wir einen Zeitraum, in dem wir weiterhin gemeinsam gestalten können. Die Transformation des Eisenbahngeschäfts dauert nun mal seine Zeit. Auch deshalb wollen wir vom Produktportfolio her viel mehr in Richtung Digitalisierung, Software-Defined-Products und smarte Elektronik gehen, um letzten Endes mehr Verkehr und Leistung auf die Schiene zu bringen.

Knorr-Bremse positioniert sich zunehmend als System Anbieter für das Gesamtsystem Bahn.

Genau, ursprünglich waren wir eine Firma, die nur Bremsen hergestellt hat, inzwischen machen wir schon wesentlich mehr. Es ist eine Reise und wird sicher auch länger brauchen als fünf Jahre. Aber ich glaube, in dieser Zeit kann man die entscheidenden Weichen stellen.

Wie beschreiben Sie heute das Geschäft des Rail- Bereichs, und wo setzen Sie neue Akzente?

Es sind zwei Wege, die ich sehe: Der eine ist die Arbeit an uns selbst. Agiler zu werden, besser aufgestellt zu sein, um auf die Herausforderungen schnell zu reagieren, die von außen auf uns einströmen. Seien es geopolitische Veränderungen, seien es regionale Themen, die die Lieferketten beeinflussen können oder wirtschaftliche Einwirkungen auf den Schienenmarkt. Das ist unser Housekeeping, unsere Division dafür zu positionieren. Das zweite, an dem wir arbeiten, ist unser Zukunftsbild: Wir entwickeln uns von einem Zulieferer von Sicherheitssystemen für Fahrzeuge zu einem umfassenderen Partner. Wir sind Sicherheitsexperten, wir sind Zulassungsexperten, und wir sind zunehmend auch Experten in der Verheiratung von Mechanik, Elektronik und Software. Das wollen wir als Mehrwert an unsere Kunden bringen. Nicht nur limitiert auf Fahrzeuge, sondern auch für Wayside Applications und Signaltechnik. Dort liegen nicht nur Chancen für uns, sondern auch für unsere Kunden. Wir werden mit Sicherheit nie weggehen von der Bremse, das ist unsere Heimat. Aber wir werden immer überlegen, wo es Elemente gibt, die in dieses ganzheitliche Zukunftsbild passen.

Sie sprachen gerade Signaling an. Hier gab es vor mehr als zwei Jahren eine große Akquisition in Amerika...

Wir hatten schon länger geschaut, welche Beiträge wir im Signaling-Bereich leisten können, die nicht direkt im Wettbewerb zu unseren Kunden stehen. Unsere Kunden sind meist Signaling-Turnkey-Provider, die komplette Projekte ausrüsten. Darauf aufbauend wollten wir jedoch sowohl Betreibern als auch anderen Partnern einen Mehrwert bieten. Etwa indem wir in den Bereichen Smart Electronics und Software innovative Lösungen zuliefern, die in die Infrastruktur neue Möglichkeiten hineinbringen. Daraus entstand die Akquisition, die wir getätigt haben, und die wir erfolgreich zu Knorr-Bremse Signaling mit Hauptsitz in Nordamerika und mittlerweile weltweiten Projekten ausgebaut haben. Heute kümmern wir uns darum, bestehende Streckenkomponenten und Bahnnetze digital zu ertüchtigen und sie damit bereit für die Zukunft zu machen.

Bleiben wir beim Thema Übernahmen. Wann setzen Sie auf Zukauf statt auf Eigenentwicklung?

Wir machen keine Übernahmen um der Übernahme willen. Sondern wir haben uns ein Zielbild gesetzt: In welchen Teilen des Schienensystems können wir unter unserem neuen Leittitel, dass wir Mobility Visioneers sein wollen, in den nächsten Jahren etwas beitragen? Wir sprechen hier nicht von drei bis fünf Jahren, sondern denken langfristig mit Blick auf die nächsten zehn bis 20 Jahre. Gemäß dieses Leitbilds versuchen wir einerseits herauszufinden, wo wir Lücken haben, die wir selbst füllen können. So haben wir es etwa bei den Kupplungen getan, die ein essenzielles Element sind, um mehr Fracht auf die Schiene zu bringen. Heute sind wir in diesem Bereich zu einer Entwicklungslokomotive im Verbundprojekt Digitale Automatische Kupplung geworden, ohne die es einfach nicht gehen wird. Andererseits gibt es Felder, in denen unser eigenes Know-how nicht ausreicht, die aber trotzdem zu uns passen. Neben Signaling war dies bei smarter Elektronik der Fall, weswegen wir die Firma Duagon erworben haben. Elektronik können wir sehr gut, soweit es die Bremse betrifft, und wir können sehr gut Türen und andere Produkte ansteuern. Mehr in Richtung Zug- und Steuerungselektronik für das Gesamtsystem Bahn zu gehen hätte aus eigener Kraft jedoch zu lange gedauert. Hier war eine smarte Akquisition und die Kombination mit gewachsenem Know-how der bessere Weg.

Stichwort DAK. Wie ist denn hier der Stand der Dinge?

Hier gibt es große Fortschritte, manchmal ist es aber auch Frustthema. Einerseits glaube ich, dass die Industrie als Gemeinschaft gezeigt hat, was sie kann. Die Kupplung ist so gut wie fertig entwickelt. Andererseits haben wir in Europa ein wahnsinniges Konglomerat aus verschiedenen Anwendungen, Betreibern und Systemen. Daraus die eierlegende Wollmilchsau zu bauen, die für alle gut ist, war nicht einfach. Auch deshalb hat dieses große Gemeinschaftsprojekt mehr Zeit gekostet als ursprünglich geplant. Die nächste große Hürde ist nun die Finanzierung – so eine Kupplung gibt es nicht for free. Zusätzlich sollte man die komplette Digitalisierung des Güterzugs gleich mitmachen, um das Potenzial der DAK und der durchgängigen Bus-Verbindung durch den Zug auszuschöpfen. Viele weitere Automatisierungslösungen – auch von uns – sind in der Homologationsphase. Aber auch hier gilt: Die Einführung all dieser Lösungen hängt auch am politischen Willen. Und mein persönliches Bild ist immer noch: Für den Straßenverkehr ist in Europa schneller mal ein Fördereuro da als für den Schienenverkehr. Ich würde es am liebsten umgekehrt sehen – nicht nur, weil ich für die Schiene arbeite, sondern auch als Bürger.

Welche konkrete Rolle will Knorr-Bremse denn bei Digitalisierung und KI im Bahnbereich übernehmen?

Ich sehe hier zwei wichtige Schritte: Die Digitalisierung der Bahn entschieden voranzutreiben und insbesondere die Daten, die ja schon seit Längerem im Betrieb gesammelt werden, effizient und zielgerichtet zu nutzen, um zum Beispiel durch vorausschauende Wartung und Betriebsoptimierung mehr Effizienz, Transportkapazität und Verfügbarkeit auf die Schiene zu bringen. KI legt eine Schicht obendrauf: Daten, die man hat, können mit KI wesentlich schneller, einfacher und intelligenter bearbeitet werden. So lassen sich noch präzisere Prognosen zu möglichem Wartungs- und Reparaturbedarf treffen sowie tiefere Einblicke in Betrieb und Streckenzustand gewinnen. Zugleich glaube ich, dass wir leider eine Branche sind, die das Thema zu langsam aufgreift, vor allem in Europa. Wir schauen gebannt nach China, wo wir als Firma ebenfalls sehr aktiv sind, und sehen dort, wie schnell der chinesische Markt innovative Ideen aufgreift. Die Chinesen bringen neue Technologien wie KI zügig in den Betrieb, um – auch aus einer Fail-fast-Mentalität heraus – Erfahrungen zu sammeln und in den nächsten Entwicklungsloop zu gehen. Das geht in Europa durch die verschiedenen Standards, die vielen Beteiligten und auch durch eine Langsamkeit in der Akzeptanz nicht schnell genug. Auch deshalb sehe ich es als unsere Aufgabe als Knorr-Bremse, wesentlich zur Beschleunigung beizutragen und KI im Bahnsektor voranzutreiben.

Und wo genau treiben Sie?

Wir selbst haben schon sehr früh mit digitalen Entwicklungen angefangen. Wir haben etwa Fahrerassistenzsysteme im Programm, die jetzt anfangen, in der Branche richtig zu greifen. Ein System ist Leader Flow (Anmerkung Redaktion: mehr dazu im bahn manager 3/26, S. 43), das in weiterentwickelter Form jetzt in Europa startet und das es in Amerika und Australien in ähnlicher Weise schon länger gibt. Zudem haben wir eine Tochter namens Railnova, die wir sehr eigenständig arbeiten lassen. Railnova arbeitet voll digitalisiert und nutzt KI bereits umfassend in Kundenprojekten. Lernerfolge werden mit zahlreichen Entwicklungsstellen im Konzern geteilt.

KI-Themen sollen vor allem im indischen Chennai angegangen werden. Dort entsteht ein Zukunftscampus?

Indien ist schon lange ein sehr interessanter Markt für uns – und inzwischen auch ein stark wachsender. Wir haben seit Langem ein Werk im Großraum Delhi und haben jetzt einen neuen Campus in der Nähe von Chennai. Es ist ein Campus im wahrsten Sinne des Wortes, weil wir ihn auch zusammen mit unserer Nutzfahrzeug-Division betreiben. Insbesondere wollen wir dort Skalierungseffekte über die Divisionen hinweg nutzen, etwa in der Produktion. Der Campus wird erstens mehr Produkte lokal für den indischen Markt sowie den globalen Export herstellen. Und zweitens wird er ein großes Engineering-Hub werden, mit Schwerpunkten bei Elektronik, Software, Daten. Da passt es gut hinein, dass wir dort auch unsere KI-Kompetenz bündeln. Der Campus selbst ist zwar noch im Bau, das KI-Center haben wir aber bereits eröffnet.

Gibt es auch Skepsis auf Ihrer Seite hinsichtlich KI, oder sind Sie zunächst völlig offen in alle Richtungen?

Es ist ein grandioses Hilfsmittel, das sich ständig verbessert – und zwar in exponentieller Geschwindigkeit. Da wir Menschen stark linear denken, können wir uns oft nicht richtig vorstellen, was in den nächsten ein, zwei Jahren passieren wird. Wir werden also sehr agil und reaktiv sein müssen gegenüber dem, was sich entwickelt. Was man aber auf jeden Fall machen sollte – und deswegen sind wir KI gegenüber sehr offen und planen, sie großflächig zu nutzen – ist, den heutigen Stand ernst zu nehmen.

Ernst nimmt Knorr-Bremse ebenso den ökologischen Fußabdruck. Seit diesem Jahr vergeben Sie den Circular Technology Award. Was steckt dahinter?

Auf der einen Seite arbeiten wir auf der Schienenseite ohnehin für ein zutiefst ökologisches System und versuchen, uns stetig selbst zu verbessern: unter anderem, indem wir den ökologischen Fußabdruck unserer Werke und Produkte verbessern. Auf der anderen Seite wollen wir etwas darüber hinaus tun, auch mit Blick auf mögliche Wachstumsfelder von Knorr-Bremse. Gerade im Bereich Green Technologies haben wir mit dem Award eine Initiative gestartet, um uns mit Blick auf den steigenden Rohstoffbedarf bei ebenfalls steigender Abhängigkeit insbesondere Europas neue Geschäftsmöglichkeiten anzuschauen. Mit dem Award wollen wir Lösungen fördern, die einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten. Die Projekte müssen nicht unbedingt etwas mit Rail oder Truck zu tun haben. Aber sie sollten die Chancen potenzieller zukünftiger Geschäftsfelder aufzeigen und der Gesellschaft einen Mehrwert bringen.

Welches Projekt ist Ihnen besonders im Kopf geblieben?

Im Kopf geblieben ist mir das Recycling von Kunststoff beziehungsweise das Zurückführen von Kunststoffprodukten in den Kreislauf. Dazu gehört etwa das Reinigen von Flüssen und anderen Ökosystemen, um Kunststoff einzusammeln. Wir sind insgesamt auf diesem Planeten eine Gesellschaft, die immer mehr konsumiert. Auf lange Sicht kann das nur mit einer Kreislaufwirtschaft gutgehen. Wichtig ist dabei, auch im Bereich des Greifbaren mit Lösungen anzufangen. Warum immer gleich das ganz große Rad versuchen zu drehen? Lieber konkrete Ideen und dann schauen, was man daraus lernen, wie man skalieren und wo man die Lösungen wirtschaftlich sinnvoll zum Einsatz bringen kann.

Kommen wir zu einem anderen Thema. Es besteht viel Sanierungsbedarf im Schienennetz. Die DB befindet sich in einem völligen Umbruch. Was wünschen Sie sich für den Bahnsektor auf politischer Ebene?

Ich habe zwei Wünsche. Europaweit in einheitlichen Bahn-Standards zu denken und die Schiene ernst zu nehmen, wenn es um die Finanzierungsinstrumente geht, die Europa hat. Zu oft wird automatisch dem Reflex „Automotive first“ gefolgt, auch wenn es um Infrastruktur geht. Das gilt insbesondere für Deutschland: Es braucht eine gesicherte, langfristig planbare Finanzierung, auf die die Industrie bauen kann. Unter anderem wäre Deutschland damit der heutige Investitionsstau buchstäblich erspart geblieben. Wenn wir in Länder wie die Schweiz oder Italien schauen, sieht man, dass es auch anders geht. Die heutige Situation in Deutschland ist vor allem der Politik zuzuschreiben, die langfristige Investitionen absichern muss. Für mich ist die Bereitstellung von Schienenverkehr ein Grundbedarf für die Bevölkerung. Und der muss finanziert werden.

Wo sehen Sie für Knorr-Bremse Chancen und Risiken?

Für Knorr-Bremse sehe ich im Moment mehr Chancen als Risiken, insbesondere weil es in Europa viel zu verbessern gibt. Gerade Deutschland ist beim Verbesserungsbedarf nicht irgendwo ganz hinten, sondern weit vorne. Darin liegen Chancen für uns, und es bietet die Möglichkeit, die Veränderungen bei der Bahn in unserem Land als Partner zu begleiten. Insbesondere hoffe ich, dass die positiven Dinge, die man bisher an Veränderungswillen und tatsächlichen Veränderungen gesehen hat, so fortgesetzt werden. Aber auch da gilt: Wenn die Politik nicht hilft oder im Wege steht, wird es schwierig. Im Prinzip kann es ja nur noch besser werden. Die Frage ist nur: Wie schnell geht es nach oben?

Dazu wird es sicher viel Austausch auf der Inno Trans geben. Die Messe feiert 30-jähriges Jubiläum. Welchen Wert hat dieses Event für Knorr-Bremse?

Es ist und bleibt der Treffpunkt für die globale Schienen-Community. Die Messe ist das Aushängeschild dafür, was technologisch heute möglich ist. Und ich sage bewusst: möglich ist. Denn dort wird – wie in einem Future Lab – immer auch sichtbar, was die Technologien der nächsten Jahre bringen können. Die Messe zeigt die gesamte Vielfalt an Ideen, Systemen und Lösungen. Und eine Firma wie Knorr-Bremse hat dort die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in diesem Umfeld in der ganzen Breite zu zeigen.

Was wird Knorr-Bremse denn zeigen?

Wir zeigen zum ersten Mal beide Welten: sowohl die Schienenfahrzeugwelt als auch die Wayside-Welt, die schienenseitige Lösungswelt. Zugleich demonstrieren wir, welchen erheblichen Mehrwert Daten bieten können, um Betrieb, Leistung und Wartung im Gesamtsystem Bahn zu stärken. Insbesondere bei Software-Defined-Products und Software-Defined-Systems wollen wir eine führende Rolle spielen: Bei Systemen also, die mechanisch, mechatronisch und elektronisch möglichst gleichartig sind und dann über spezialisierte Software und Software-Upgrades in ihrer Gesamtfunktionalität definiert werden. Da wir aus der Bremse kommen, werden wir zudem die neueste Generation der digital-elektropneumatischen Bremse und die erste Genera tion der digitalen elektromechanischen Bremse präsentieren, die wir schrittweise als echte Revolution für die Zugbremse entwickeln. Wir werden für das Freight-System die Breite unserer Automatisierungslösungen zeigen, die weit über die Kupplung hinausgehen. Und wie erwähnt decken wir zum ersten Mal auch die Schienen- und Trassenseite ab: Unser Stand führt Besuchern vor Augen, was wir in der Signal- und Streckentechnik sowie bei smarter Elek tronik an Lösungen zu bieten haben. In jedem Fall wird es ein sehr spannender Walk durch die gesamte Bahnwelt von Knorr-Bremse.

Das Interview ist der bahn-manager-Ausgabe 4/26 entnommen, die Ende August 2026 erschienen ist.

Teilen
Drucken

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Nach oben