Mofair fordert Branchenmitsprache bei Netzsanierung

Das Konzept der „pompös sogenannten ‚Generalsanierungen‘“ hält der Personenverkehr-Wettbewerberverband Mofair für gescheitert – und befürchtet, dass auch ein Ersatz ohne Mitsprache der Branche entwickelt werden könnte.

Mofair sehe mit Sorge, dass derzeit „offenbar Verhandlungen zwischen der DB, ihrer Tochter InfraGo und dem Bundesverkehrsministerium“ stattfänden, „ohne dass die Netznutzer, also die Eisenbahnverkehrsunternehmen, einbezogen würden“. Die Projekte und ihre Reihung müssten nämlich „gemeinsam festgelegt, Fristen dann eingehalten werden“, fordert das Bündnis für Wettbewerb im Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Vor allem sollte „das Berichtswesen unter Einbeziehung der Branche deutlich transparenter eingerichtet werden, damit Verzüge zuverlässig rechtzeitig erkannt werden“. Darüber hinaus brauche man „zur Kostendämpfung (…) den im Koalitionsvertrag vorgesehenen Eisenbahninfrastrukturfonds“, wofür Gesetzesänderungen nötig seien. Ihre Forderungen unterlegt der Verband mit einem Positionspapier, das er heute (14.09.2026) auf seiner Webseite veröffentlicht hat. (bm)

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