Nürnberg: Keine Mehrheit für Stadt-Umland-Bahn

Geplante Streckenführung (Variante T) der StUB; Grafik: Verkehrsentwicklungsplan Erlangen
43,03 % stimmten dafür, die Wahlbeteiligung lag bei 36,38 %, das Quorum von 10 % der Wahlberechtigten wurde übertroffen. Die Initiatoren des Bürgerentscheids begründen ihre Ablehnung vor allem mit den hohen Kosten von 400 Mio. EUR; stattdessen fordern sie ein „Bus Rapid Transit System“. Im Stimmbezirk Herzogenaurach sprach sich dagegen eine Mehrheit von 75 % für die StUB aus. Der dortige Bürgermeister German Hacker verfolgt das Ziel, die ursprüngliche Variante „T“ gegen eine kostengünstigere Variante „L“ zu ersetzen, die nur von einem Zweckverband der Städte Erlangen, Nürnberg und Herzogenaurach getragen wird. (wkz/cm)