Prozessanpassungen unter anderem bei LST angekündigt
Dies sei auch mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder besprochen. DB-Verantwortliche betonten auf spätere Rail-Business-Nachfragen, dass man an dem Grundkonzept Korridorsanierungen festhalte und es nicht um das „Ob“, sondern das „Wie“ gehe. DB-InfraGo-Projekte-Vorstand Gerd-Dietrich Bolte betonte, dass von sieben Hauptgewerken im Grunde nur eines, die Leit- und Sicherungstechnik (LST), regelmäßig Problemfall sei. Ganz klares Ziel bleibe, dass LST und Digitalisierung weiter Teil der Korridorsanierungen sind. „Wir sind jetzt dabei, verschiedene Alternativszenarien, … wie wir diesen Bau-, Montage- und Abnahmeprozess anders organisieren“, zu entwickeln. Da gebe es „verschiedene Handlungsoptionen“, die man aufschreiben, mit Fachleuten diskutieren und mit dem Bundesverkehrsministerium abstimmen werde. Bolte kündigte „sehr konkrete Vorschläge, … wie wir das Problem künftig vermeiden“ für die kommenden „Wochen“ an. Details nannte er auf Nachfrage noch nicht. Die Äußerung erfolgte im Zuge der Verzögerung der Sanierung Nürnberg – Regensburg, die nach Hamburg – Berlin und der nicht sofort mit allen Komponenten nutzbaren Riedbahn die dritte (von bald fünf absolvierten) Korridorsanierungen werden dürfte, die nicht vollständig nach Plan beendet wurde. (jgf)