Schweden: Pflicht zur 4G-Schutzfilterausrüstung um ein Jahr verschoben
Hintergrund ist der ungelöste Konflikt zwischen den Bahnunternehmen und der Mobilfunk-Branche, da die Verstärkung der Mobilfunksender zu Störungen auf dem GSM-R-Mobilfunk für den Schienenverkehr führen kann, da beide Systeme im selben Frequenzbereich arbeiten. Als Folge hatte die Verkehrsbehörde Trafikverket schon angedroht, nur noch Züge mit Schutzfiltern für GSM-R auf dem schwedischen Schienennetz zuzulassen. Dies hätte zu ernsthaften Konsequenzen für den Bahnverkehr geführt, da nach Angabe des Verbands der Bahnbetreiber (Branschföreningen Tågoperatörerna) die Umrüstung der Züge in so kurzer Zeit nicht erfolgen hätte können. (wkz/ici)