Spanien: Entwicklungsministerium und Adif kippen AVE-Bauverträge
Es besteht der Verdacht, dass eine bestimmte Firmengruppe Insiderwissen hatte und somit die Vergabe beeinflusst haben könnte. Im Konkreten geht es um Aufträge für drei Baulose von insgesamt 17 km Länge und einem Auftragswert von 100 Mio. EUR. Der Vorgang wird derzeit juristisch untersucht. So wurde die Prüfungs- und Bewertungskommission der Adif ausgetauscht. Die betroffenen drei Aufträge werden nun neu bewertet und vergeben. Dadurch wird sich die Auftragsvergabe für die drei betroffenen Teilabschnitte um etwa einen Monat verzögern. (hd/cm)