VMK: EEG-Umlage - Keine höhere Belastung der Schienenbahnen
Dies begrüßte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), der darauf verwies, dass im Falle des Wegfalles der Ausnahmeregelung die Bahnen jährlich 250 Mio. EUR mehr für Fahrstrom zahlen müssten.
Weiter forderten die Länderminister den Bund auf, die Finanzausstattung der Länder für die Bereitstellung des SPNV zu verbessern. Die Dynamisierung der Regionalisierungsmittel soll sich künftig an die Entwicklung von Personalkosten, Energie- und Trassenpreisen anpassen. Derzeit liegt sie bei 1,5 %, laut der Länder steigen die Kosten aber um rund 3 %. Zudem müsse dringend eine Nachfolgeregelung für die 2019 auslaufende Infrastruktur-Förderung (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und Entflechtungsgesetz) gefunden werden. Schließlich würden schon Vorhaben geplant, die erst nach 2020 umgesetzt würden, so die Länderminister. (cm)