Tschechien: Kartellstrafe für České dráhy ist rechtsgültig
Nach Angaben der Behörde ist der Beschluss rechtskräftig. Er betrifft den Missbrauch der beherrschenden Marktstellung in den Jahren 2005/2006 bis 2014 bei zwei Vergabeverfahren von Schnellzugleistungen. Die erstinstanzliche Entscheidung des Kartellamts war 2017 gefallen – elf Jahre nach Einreichung der Kartellbeschwerde. Laut ÚOHS hatte die ČD in den Vergabeverfahren für die Schnellzuglinien Plzeň – Most und Pardubice – Liberec ihre Kosten zu niedrig angesetzt und auf dieser Grundlage die Verkehrsverträge abgeschlossen. Die Verträge galten für Plzeň – Most von November 2005 bis Dezember 2014 und für Pardubice – Liberec von Mai 2006 bis Dezember 2014. Beschwerdeführer waren seinerzeit die unterlegenen Bieter Viamont und Connex. (nov-ost/cm)