Airbus, Hochtief und andere gründen Mode5-Konsortium
Teil des Konsortiums mit mehr als 20 Partnern sind unter anderem Airbus, Hochtief PPP Solutions, der Hamburger Verkehrsverbund HVV sowie die Boston Consulting Group. Stark vertreten sind aber auch Organisationen aus Wissenschaft und Forschung, darunter das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik sowie die Hochschule Emden/Leer mit ihrem Institute for Hyperloop Technology. Außderdem dabei sind die System-Entwickler Hylinx und Synergeticon sowie zahlreiche Consuliting-Unternehmen wie Akkodis, Callosa und Tilia sowie das Architekturbüro Graft.
Mode5 stellte sich kürzlich in Berlin selbst vor - sowie einen "Deutschlandplan" für die Kommerzialisierung des Hyperloops. Demnach soll noch in dieser Legislaturperiode der Nachweis erbracht werden, dass sich der Verkehrsträger "eigenwirtschaftlich und nachhaltig" betreiben ließe, wie es in dem Dokument heißt. Der "Deutschlandplan" wurde von dem Konsortium zunächst nur auszugsweise öffentlich gemacht. In Gänze will Mode5 das 50-seitige Dokument Mitte November der Öffentlichkeit vorstellen. Eurailpress liegt es bereits in Auzügen vor .
Weiter heißt es darin, dass Mode5 "die erfahrensten und innovationsstärksten Partner Deutschlands und Europas" in Sachen Hyperloop vereine. Ziel sei es, die Grundlage für einen Ausbau des Verkehrsträgers "in Deutschland und Europa sowie seinen Export" zu schaffen. Dabei sei der Hyperloop "kein Zukunftsversprechen", sondern eine "industriell fundierte Lösung".
Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung hält den Bau einer Referenzstrecke noch in dieser Legislaturperiode ausdrücklich fest. Die Zuständigkeit dafür liegt beim Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. (gk)