Bahnindustrie: Starker Umsatz, weniger Wachstum, dramatische Unterfinanzierung
Mit einem Rückgang der Auftragseingänge, insbesondere bei Zügen und Lokomotiven, auf nur noch 10,5 Mrd. EUR verlässt die Bahnindustrie jedoch ihren bisherigen Wachstumskurs. Hinter den Erwartungen um -3,5 % zurück blieb auch das Geschäft mit Infrastrukturausrüstungen. Dank des soliden Auftragspolsters konnte die Bahnindustrie den Anteil ihrer Beschäftigung aber um 2 % auf insgesamt 50.100 Mitarbeiter erhöhen. Kritik wurde an der Unterfinanzierung der Schieneninfrastruktur in Deutschland sowie an der Zulassung von Zügen und Lokomotiven geübt. Erfreulich seien indessen die Entwicklungen auf dem Feld der bahntechnischen Innovationen, mit denen die Bahnindustrie in Deutschland jährlich rund die Hälfte ihres Umsatzes im Ausland generiere. (wkz/cm)