Großbritannien/USA: Virgin Group klagt gegen Brightline wegen Lizenzvertragsverletzung

Die Virgin Group von Richard Branson hat vor dem Londoner High Court Klage gegen das US-Unternehmen Brightline eingereicht.

Hintergrund ist die von Brightline 2020 erfolgte Kündigung eines mit Virgin 2018 abgeschlossenen Lizenzvertrages für das Hochgeschwindigkeitsprojekt in Süd-Kalifornien. Der Vertrag hatte eine Laufzeit von 20 Jahren. Brightline hatte Virgin vorgeworfen, dass die in den 1970er-Jahren gegründete Marke Virgin ihr „internationales Ansehen“ verloren habe. Brightline nannte konkret die negative Presseberichterstattung über Bransons Steuerstatus und die Beantragung einer 500-Mio.-GBP-Rettung durch die Regierung während der Corona-Pandemie. Branson verlangt nun einen Schadenersatz über 250 Mio. USD. Die Marke Virgin ist seit mehr als 50 Jahren ein Symbol für globale Innovation und Unternehmertum, argumentiert er. (wkz/cm)

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