Vergabeverfahren S-Bahn Berlin: EVG fühlt sich übergangen

Die Eisenbahnergewerkschaft EVG sieht sich bei der jetzt gestarteten Vergabe von S-Bahnleistungen übergangen.

Laut dem Vorsitzenden des Betriebsgruppenvorstandes der EVG bei der S-Bahn Berlin, Robert Seifert, habe Verkehrssenatorin Regine Günther „verbindlich zugesagt, noch vor der Ausschreibung der S-Bahn Berlin ein Gespräch mit uns zu führen“. Dies sei bislang nicht erfolgt. Die EVG fordert weiterhin einen S-Bahn-Betrieb aus einer Hand. „Je mehr Betreiber und Schnittstellen es gibt, umso größer sind die Fehlerquellen. In einem so hochkomplexen System wie der Berliner S-Bahn sind Abstimmungsprobleme dann quasi vorprogrammiert“, so Seifert weiter. Zudem fordere die EVG den verpflichtenden Personalübergang für alle Beschäftigen. (cm)

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