Berichte: Anpassungspläne fürs Sanierungskonzept sind im Umlauf

Die laufende Korridorsanerung an der rechtsrheinischen Strecke; Bild: Deutsche Bahn AG / Michael Neuhaus
Rail Business hat aus Konzern-Kreisen von „Eckpunkten“ erfahren, die noch in einem frühen Stadium seien. Im Herbst sei mit einer Vorstellung eines ausgearbeiteten Konzepts zu rechnen. In einer Pressekonferenz im Juli hatte DB-Vorstandsvorsitzende Evelyn Palla bereits angekündigt, dass der Konzern „die Art und Weise, wie wir mit der Korridorsanierung umgehen (…) nochmal umfassend auf den Prüfstand stellen“ würde (Rail Business vom 08.07.2026). Nach Informationen des Manager Magazin und der Deutschen Presseagentur (dpa) besteht ein wesentlicher Punkt des neuen Plans darin, dass Strecken schrittweise wieder in Betrieb genommen werden, um anhaltende Probleme bei der Abnahme von Leit- und Sicherungstechnik (LST) zu berücksichtigen. Hierzu hatte auf der Pressekonferenz vom 08.07.2026 DB-InfraGo-Projekte-Vorstand Gerd-Dietrich Bolte auf Rail Business-Nachfrage geantwortet, dass „sehr konkrete Vorschläge, (…) wie wir das Problem künftig vermeiden“ in den darauffolgenden „Wochen“ folgen würden. „Wir sind jetzt dabei, verschiedene Alternativszenarien, (…) wie wir diesen Bau-, Montage- und Abnahmeprozess anders organisieren, zu entwickeln.“
Auf mehreren bisherigen Streckensanierungen wie etwa Berlin – Hamburg (Rail Business vom 06.08.2026) und Nürnberg – Regensburg (Rail Business vom 31.07.2026) haben zuletzt Probleme bei der Inbetriebnahme der LST zu Verzögerungen bei der Wiedereröffnung sowie anfänglich eingeschränkter Kapazität geführt. (bm)